letzte woche habe ich ein paar starallüren dazugewonnen, ich war nämlich model für anja maschenzauber. sie entwirft regelmäßig handarbeitsdesigns für die bauernzeitung. diesmal waren es winterlich-herbstliche, wärmende accessoires. wann genau die ausgabe mit ihren fotos herausgegeben wird, weiß ich noch nicht, aber ich werde euch auf jeden fall bescheid sagen, wenn es soweit ist.
für sie als model zu "arbeiten", kann ich nur empfehlen, denn die entlohnung ist toll - sie erfolgt nämlich in naturalien, genauergesagt WOLLE! (von dem leckeren apfelkuchen, den es bei ihr gab, mal ganz abgesehen) :-)
natürlich hab ich diesen lohn auch bildlich festgehalten (damit ihr alle neidisch sein könnt, hihi):
zu sehen sind: 5 knäuel 50g sockenwolle, 4x bunt, 1x altrosa-pastell-töne (ein traum) und insgesamt 300g lana grossa quattro print mit 52% merino drin.
in der zwischenzeit ist ein weiteres weihnachtsgeschenk fertig geworden, nämlich ein paar samarkand-socken. aber nur für die raveler zu sehen, von wegen geheimnis und so ;-)
ansonsten arbeite ich noch an ein paar fast fertigen projekten, bei denen ich mich schon nahezu mit roher gewalt zwingen muss, sie ENDLICH zu ende zu bringen!
viele der sachen, die ich bis weihnachten vorhabe, sind nicht uni- oder im-bus-strick-tauglich, weil zu kompliziert, das verringert meine zeitlichen möglichkeiten, die ich für sie aufwenden kann, sehr stark. (was für ein satz!)
heute habe ich mit meinem liebsten einen schönen herbst-ausflug gemacht. wohin? seht selbst:

schloss moritzburg. derzeit findet dort eine sonderausstellung zum filmklassiker "drei haselnüsse für aschenbrödel" statt, der zu nicht unbeträchtlichen teilen im und ums schloss gedreht wurde. mein begleiter (der übrigens zurzeit ganz schön erkältet ist - er hat sogar schon seine stricksocken getragen, so schlecht geht es ihm) fand die ausstellung schön, mich hat sie ein bisschen enttäuscht. wahrscheinlich waren meine erwartungen bei diesem thema zu hoch angesetzt ;-)
dieses bild kann übrigens nicht annähernd veranschaulichen, WIE VIELE menschen heute außer uns das schloss besucht haben. an der kasse bildete sich eine lange schlange, durch die ausstellung wurde man quasi durchgeschoben - könnte auch ein grund dafür sein, dass ich nicht sooo begeistert war.

in der zwischenzeit ist ein weiteres weihnachtsgeschenk fertig geworden, nämlich ein paar samarkand-socken. aber nur für die raveler zu sehen, von wegen geheimnis und so ;-)
ansonsten arbeite ich noch an ein paar fast fertigen projekten, bei denen ich mich schon nahezu mit roher gewalt zwingen muss, sie ENDLICH zu ende zu bringen!
viele der sachen, die ich bis weihnachten vorhabe, sind nicht uni- oder im-bus-strick-tauglich, weil zu kompliziert, das verringert meine zeitlichen möglichkeiten, die ich für sie aufwenden kann, sehr stark. (was für ein satz!)
heute habe ich mit meinem liebsten einen schönen herbst-ausflug gemacht. wohin? seht selbst:
schloss moritzburg. derzeit findet dort eine sonderausstellung zum filmklassiker "drei haselnüsse für aschenbrödel" statt, der zu nicht unbeträchtlichen teilen im und ums schloss gedreht wurde. mein begleiter (der übrigens zurzeit ganz schön erkältet ist - er hat sogar schon seine stricksocken getragen, so schlecht geht es ihm) fand die ausstellung schön, mich hat sie ein bisschen enttäuscht. wahrscheinlich waren meine erwartungen bei diesem thema zu hoch angesetzt ;-)
dieses bild kann übrigens nicht annähernd veranschaulichen, WIE VIELE menschen heute außer uns das schloss besucht haben. an der kasse bildete sich eine lange schlange, durch die ausstellung wurde man quasi durchgeschoben - könnte auch ein grund dafür sein, dass ich nicht sooo begeistert war.
und: erstaunen. die seen rund um das schloss haben soo wenig wasser. sehen aus wie große pfützen. als wir letzten winter hier waren, wurden sie ausgiebig zum schlittschuhlaufen genutzt (also, nicht von uns - mich auf dem eis will niemand wirklich sehen...), danach sieht es in diesem jahr aber nicht aus...
außerdem haben wir nebenbei eine sozialstudie erarbeitet, indem wir bei eiseskälte (wir glauben übrigens, dass moritzburg der kälteste ort überhaupt ist) in der schloss-eingangshalle, direkt neben der kassenschlange, unseren durch die außentemperaturen gut gekühlten nudelsalat nebst hartgekochten eiern verspeist haben. studenten können nun mal nicht ins teure schlossrestaurant gehen.
die vorübergehenden leute haben uns ungeniert beim essen begafft und uns mit unerklärlicher freude einen guten appetit gewünscht. tststs ;-)
der zitronentee ist inzwischen alle. und ich werde mich weiter meiner arbeit widmen.
auf ein baldiges wieder-bloggen ;-)
eine schöne neue woche wünscht euch
das manu
außerdem haben wir nebenbei eine sozialstudie erarbeitet, indem wir bei eiseskälte (wir glauben übrigens, dass moritzburg der kälteste ort überhaupt ist) in der schloss-eingangshalle, direkt neben der kassenschlange, unseren durch die außentemperaturen gut gekühlten nudelsalat nebst hartgekochten eiern verspeist haben. studenten können nun mal nicht ins teure schlossrestaurant gehen.
die vorübergehenden leute haben uns ungeniert beim essen begafft und uns mit unerklärlicher freude einen guten appetit gewünscht. tststs ;-)
der zitronentee ist inzwischen alle. und ich werde mich weiter meiner arbeit widmen.
auf ein baldiges wieder-bloggen ;-)
eine schöne neue woche wünscht euch
das manu
3 Kommentare:
Hallo Manu,
hab beim Surfen gerade das hier gefunden und musste an Dich denken:
Drei Gründe, warum Stricken so gesund ist:
1. Menschen, die stricken, häkeln oder nähen, sind glücklicher als Handarbeitsmuffel. Laut Psychologen der Universität Cardiff empfinden sie ihr Leben als sinnerfüllter und sie gehen Aufgaben zielstrebiger an.
2. Wer zu Nadel und Faden greift, schläft besser. Expterten vermuten, dass bis zu 75 Prozent aller Betroffenen ihr Schlafproblem auf diese Weise lösen könnten.
3. Komplizierte Muster erhöhen die geistige Aufnahmefähigkeit: Je schwieriger sie sind, desto intensiver ist die Erinnerung an einen Film oder die Musik, die während des Strickens lief.
Viele Grüße,
Janina
schön, liebe manu, dass dir meine bescheidenen erzgebirge-impressionen gefallen haben. früher war das ein ort der magie für mich, denn ab und zu kamen päckchen von den "tanten aus der ostzone", darin waren räuchermännchen, pyramdiden und baumkuchen. diese magie durfte ich nun endlich life erleben und es war ganz sicher nicht das letzte mal! auch dresden, wo ich 2002 einen 2-wochen-run-um-die-uhr-aromatherapie-job in der gläsernen manufaktur hatte, hat mir ausgesprochen gut gefallen. gruß von der grünen insel eliane
Hallo Manu,
ich habe gerade deinen Blog entdeckt. Am Sonntag habe ich zum ersten Mal 3 Haselnüsse für Aschenbrödel gesehen. Und dabei gedacht: Mensch, das könnte doch Moritzburg sein.
Meine Verwandschaft sitzt in Radeburg. Daher habe ich das Schloß schon ein paar Mal besucht.
Danke für die Aufklärung.
Viele Grüße
Heike
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