grenzen...

Mittwoch, 22. September 2010

strahlend blauer himmel, sonnenschein, angenehme temperaturen...und halsschmerzen. klingt so banal, ist aber echt nicht lustig, denn halsschmerzen können soo schlimm sein. echte schmerzen eben.

was mir aktuell hilft, wenn der körper grenzen setzt, und nicht nur gegen die halsschmerzen:

1. hühnersuppe kochen. einen abend diesem wohltuenden essen widmen. geht ganz einfach.
man nehme hühnchenfleisch (mit knochen, ich nehme keulen, ein ganzes huhn wäre zu viel für mich), suppengrün (möhren, lauch, sellerie, petersilie), schäle möhren und wasche den rest, dann in 2-3 liter wasser werfen. schöne musik anschalten und so ein stündchen kochen lassen. natürlich salz und pfeffer dazu! schließlich die großen teile rausfischen, kleinschneiden und wieder reinwerfen. und dieses wärmende gefühl in hals und bauch genießen...kostet nicht viel, nur etwas zeit. und die belohnung ist umso größer :-)


2. die neue selbstgestrickte mütze ausführen, bei einem abendlichen spaziergang im plauenschen grund.

3. am besten noch von einer lieben freundin ein tolles geschenk bekommen, in meinem fall als entlohnung für einen kurzfristigen 'modeljob' zwei knallbunte, handgefärbte wollstränge von claudia wollgewandt.
sie bringt demnächst die neue ausgabe ihrer zeitschrift heraus, und ich werde darin auch ein paar ihrer projekte präsentieren. eine ehre für mich :-)

was bestimmt nicht hilft: stress, reden, lärm.
deshalb einen tag auszeit nehmen, in ruhe in die bibliothek gehen, die bücherstapel abarbeiten, wenig sprechen, kaffee trinken, positiv denken. das ziel fest vor augen.

mein körper im speziellen falle wird erst zur ruhe kommen und wieder völlig gesund sein, wenn geist und seele es sind. in zwei wochen ist es endlich soweit :-)

grüße aus der slub, meiner haus- und heimbibliothek. besonders nach russlandia.

das manu :-)

was bisher geschah...

Montag, 13. September 2010

...beendigung des studiums.

...glückseligkeit.


...trauer um altes, liebgewonnenes. tränen.


...neuer mut. mir selbst den rücken stärken, aber auch immer wieder hilfe erfahren. (danke an dieser stelle allen beteiligten!)


...ein umzug.


...lustlosigkeit. wochenlanges wohnen im chaos, dann endlich antrieb, wohnlich-machen.


...auseinandersetzung mit entfernungen, zeitzonen, ungeduld.


...beginn der nächsten prägenden erfahrung: fsj in einem heilpädagogischen kindergarten.


...antrainieren von mehr geduld, steigerung stück für stück.


...umstellung des tagesrhythmus' und erkenntnis, dass frühes aufstehen zwar müde macht, aber auch glücklicher.


...intensive analyse von gedanken und gefühlen, verbessertes nachdenken über mich selbst und andere. überhaupt verstärktes nachdenken.


...genügsamkeit ansteigend, vertrauen auch.



das waren viele worte. ich hab sie nicht gezählt, aber das sind in kurzer form die ereignisse der letzten anderthalb monate...man könnte sagen, es ist einiges passiert. umwälzungen haben sich vollzogen. ich bin gestärkt daraus hervorgegangen, nachdem ich diverse tiefs durchlaufen habe. am ende scheint wieder die sonne, ich habe zuversicht gewonnen :-)

nun ein paar bildliche zusammenfassungen besonderer ereignisse, bei denen ich die kamera dabei hatte:


1. urlaub in den niederlanden anfang august



2. umsehen in der neuen wohnumgebung, altplauen



3. spontaner spaziergang auf dem alten annenfriedhof in dresden



4. sonntagsausflug mit sarah ins kloster altzella...



...und anschließendes rudern auf dem schlossteich in grillenburg.



auch gestrickt habe ich zwischendurch immer wieder, allerdings nichts davon wirklich vernünftig fotografiert. bis auf diese stulpen natürlich (unschlagbar, die kombination mit der schlüsselanhänger-socke):



die quintessenz der letzten wochen: alles wird gut.

mit einem hoffnungsvollen blick nach vorn und diesem letzten bild aus altzella verabschiede ich mich in einen nahenden neuen arbeitstag hinein.



das manu :-)