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Dienstag, 18. Januar 2011

v.l.n.r.: 1) schneeflocken als lichtblitze über meinem heimatort. 2) im pfarrhaus zu mühltroff. 3) das waren meine adventskalender (die kerze auch!), auf dem bild vereint mit gefilzten weihnachtsgeschenkteilen. 4) weihnachtsmarkt in plauen. 5) euch ist heute der heiland geboren! pyramidenszene aus oederan. 6) frostiges aus dresden. 7) selbstportrait bei h&m. 8) gera versank im schnee. ehrlich!


v.l.n.r.: 1) beim zwischenstopp in nürnberg. 2) aufstieg am skihang zum gamperfin. 3) die schweizer berge! 4) wie bei heidi. 5) schnee, soweit man sehen konnte. und nebel. 6) das ist dresden, nicht die schweiz. 7) der brunimat! rohmilch direkt vom bauern. 8) ganzes pärkli - schwizerdütsch ist drollig. 9) möwen am bodensee. 10) ein stückchen bin auch ich auf dem jakobsweg gewandelt - oder gerutscht ;-)


v.l.n.r.: 1) geburtstagskakao. ich LIEbe kakao. 2) mein "herbst"-strickkleid (ravelry-link) ist immer dabei. 3) er hatte sich an meinem ehrentag extra schick gemacht. 4) vorgeburtstagsspaziergang an der elbe. 5) all meine lieben gäste. habt vielen dank! 6) 22! und immer noch die alte. 7) ralfo-gemachtes frühstück: mit vollmilchschokoladenraspeln gesüßter sahnegrießbrei auf karamelisierten ananas- und apfelschleißen. 8) mittagsmahl: brokkoli-champignon-gratin auf griechischen kritharaki. 9) der erste selbstgemachte apfelstrudel. war lecker, aber noch zu zitronig.


...das war der rückblick auf den letzten monat. augenblicke vom 18. dezember bis 9. januar.

und nun? mein alltag hat wieder begonnen - mein liebster globuswanderer ist wieder unterwegs, ich bin hiergeblieben und versuche, jeden tag aufs neue meine kleine welt zu retten.
so viel schönes ist passiert in den letzten wochen. ich durfte neue orte kennenlernen, neue menschen, neue lebensweisen. man fragt sich, was bieten die nächsten monate? ein großereignis steht schon in meinem kalender, wird aber hier noch nicht verraten.

nun, von allein regeln sich keine behördengänge, keine bewerbungen, keine bastel-, aufräum- und strickarbeiten, keine gespräche. ich bin gefordert, auch wenn ich die aufregungsfreien anforderungen des alltags manchmal nicht als vollwertige aufgaben ansehe. doch auch das muss alles erledigt werden, sonst geht es nicht voran.
und voran gehen soll es, denn ich habe ein ziel!

mit ein bisschen guter, antreibender musik von maximo park oder jack johnson gelingt es mir besser, meinen aufgaben nachzugehen - es kann nicht immer nur super-aufregende ereignisse geben, denn auch die müssen in vielen fällen vorbereitet werden. in einer dieser vorbereitungsphasen befinde ich mich gerade.
es kann nur besser werden! :-)
(mir fallen bestimmt noch mehr selbstmotivationssprüche ein...)

liebe grüße,
das manu

grund zur freude!

Dienstag, 7. Dezember 2010

den bietet mir mein ravelry-wichtelpaket, das heute angekommen ist, und zwar gefüllt mit soo tollen sachen:


eingepackt waren da: ein zauberball!!, ein englischer strick-roman ;-), eine tolle gefilzte handtasche, die mir total gut gefällt, ein nadelstärken-messer-stiefel, uuuund neben schokolade auch schon verputzte selbstgebackene lebkuchen und gebrannte mandeln samt rezepten :-)
mein wichtel, hab vielen dank! du hast dir wirklich viel viel mühe gegeben und alles so liebevoll zusammengepackt, mit diesem päckchen hast du mir den tag versüßt :-)

und auf der post wartet sogar noch ein päckchen für mich, das ich morgen abholen kann. hihi, ich bin doch ein glückskind! (dabei bin ich mir dessen gar nicht immer bewusst)

verschneite ausblicke konnte ich am wochenende bei meinen eltern genießen...


in dresden liegt nicht soo viel schnee wie da oben im gebirge, aber genug für den winterdienst, der hier mal wieder recht überfordert zu sein scheint.
und genug, um sich mit den kindern im kiga immer wieder über den schnee zu freuen!

ich freue mich inzwischen vor allem auf meinen weihnachtsurlaub, wenn ralf aus vietnam zurück ist und wir gemeinsam ein wenig die winterstimmung genießen können, umgeben von unseren beiden familien :-)
wenn ich an diese bevorstehende zeit denke, kann ich auch in momenten stark sein, die mir demotivierend, traurig und unerträglich erscheinen.
und nochmal zum merken: was bin ich doch für ein glückskind!

liebe grüße von einer manu, die durch die zahnarztbetäubung gerade ein derart schiefes lächeln zustande bringt, wie es unter normalen umständen niemals möglich wäre ;-)

**** der liebe winter ****

Dienstag, 30. November 2010




...er schickt seine ersten boten. es ist kalt geworden, und dresden ist in eine schneedecke gehüllt. die geräusche der stadt werden gedämpft, alles ist stiller - mal abgesehen von der innenstadt, die von all den weihnachtsmärkten in schach gehalten wird. da hört man weit das dröhnen von "wir steigern das bruttosozialprodukt"...was auch immer das konkret mit weihnachten oder winter zu tun hat.
nachdem ich gestern die passenden glühbirnen für meinen schwibbogen besorgt habe, bin ich noch ein wenig durch die stadt geschlendert, zu schön glitzerte der schnee im straßenlampenschimmer. ich hatte die weihnachtsmärkte völlig vergessen und fand mich plötzlich im stallhof zum mittelalterlichen konzert wieder. dort gab es herrlichen heißen heidelbeerwein (alliteration) und auch halb 10 noch eine bratwurst für mich. auf dem romantischen weihnachtsmarkt vor der frauenkirche, der wirklich extrem zu empfehlen ist (was für schöne, süße, kitschige stände es dort gibt! und diese aushängeschilder...wahnsinn.), habe ich mich über modellbauschiffe der sächsischen dampfschifffahrt informiert, und über laserstrahlen. eine gelungene mischung, danach wurde das erste mal versucht, mit handschuhen zu stricken. geht aber nur bedingt, denn der faden rutscht nicht gut über die finger - man bräuchte entweder einen gleitfilm um den linken zeigefinger oder handschuhe, bei denen dieser finger ausgelassen wird.

das resultat des abends war wie gewünscht: kopf leer, bauch voll. wunderbar.


bei mir im kindergarten hat der themenwechsel von herbst zu winter stattgefunden, nun gilt es dort eifrig fingerspiele wie dieses auszuprobieren:

fünf finger sitzen dicht an dicht,
sie wärmen sich und frieren nicht.
der erste sagt: 'auf wiedersehn!'
der zweite sagt: 'ich will jetzt gehn!'
der dritte hälts auch nicht mehr aus,
der vierte geht zur tür hinaus.
der fünfte ruft: 'he ihr, ich frier!"
da wärmen ihn die andern vier.

und anhand dieses gemeinschaftsgefühls, das die finger da erleben, wird mir gerade wieder bewusst, wie viele liebesbeweise mich eigentlich umgeben...


* eine ganze schachtel voller fröbelsterne, die meine mutti für mich gefaltet hat
* gemalte bilder meiner neffen und nichten
* handarbeiten meiner lieben omi, unter anderem ein gesticktes bild von einer rose...so kleiner kreuzstich, den sieht man kaum
* der schwibbogen, den mir mein opa gebaut hat
* der weihnachtsschmuck, den ich von unterschiedlichen menschen geschenkt bekommen habe und der jedes jahr wieder aufgestellt wird
* eine besondere laterne aus unserem urlaub in den niederlanden


- so viele dinge, die mir menschen geschenkt haben, um mir eine freude zu machen.

brauche ich da eigentlich noch weihnachtsgeschenke? ich habe doch so viel. soo viel. aber ich bin noch nicht erwachsen genug, um mir nichts zu wünschen. dafür bekomme ich einfach viel zu gern geschenke. und so werde ich vielleicht nächstes jahr wieder hier sitzen und sagen: mich umgeben soo viele liebesbeweise... :-)
[mit dem wort "liebesbeweise" will ich nicht ausdrücken, dass man liebe mit geschenken beweisen muss. sie helfen vielleicht, eine art 'kult' aufzubauen um dinge, die sonst keine bedeutung hätten. aber liebe transportieren sie nur bedingt. liebe geht direkt von herz zu herz, und nicht den umweg über gegenstände :-)]

im bewusstsein, dass so viele menschen stets gewehr bei fuß stehen, wenn ich sie zur unterstützung oder zum reden brauche, lassen sich auch rückschläge, wut und ärger besser ertragen. das habe ich in den letzten tagen wieder gemerkt. manche menschen kann man nicht ändern, man muss halt lernen, mit ihnen umzugehen...und sich selbst niemals nicht aus dem blick zu verlieren.

ihr lieben, ich werde versuchen, bald mal wieder etwas gestricktes zu zeigen. gerade arbeitet jedoch die werkstatt für - na was wohl - geschenke ;-) (so ist der mensch eben...)

ich wünsche euch allen eine lebendige und fröhliche adventszeit :-)


das manu (mit neuer kamera, jippiiie!)

fröhlichkeiten

Donnerstag, 18. November 2010

  • mein leben mit diesem mann teilen. es ist toll.

  • linsen mit würstchen, champignons, knoblauch und ei.

  • den mond beobachten, wie wunderschön er aussieht - ich wünschte, ich könnte malen...

  • von einem hund angefallen werden. hunde, die bellen, beißen nicht! oder so ;-)

  • blogs lesen, die mich immer wieder inspirieren.

  • bald den neuen harry potter anschauen. eine tradition seit all den jahren, obwohl ich sonst nicht gern ins kino gehe.

  • gemütlichkeit!

  • süße, saftige mandarinen. und äpfel! und obst überhaupt. morgen probiere ich mich an einem granatapfel :-)

  • weil ich zurzeit keine kamera habe, umso mehr fotomotive finden und versuchen, sie im kopf abzuspeichern.

  • pickwick-tee, ich liebe ihn. heute: plum, vanilla & cinnamon + orange & spices + 1 stück würfelzucker.

  • wochenende! die gewissheit, dass nach 5 tagen nervenaufreibender arbeit wieder 2 kommen, an denen ich die zeit ganz für MICH nutzen kann. und zum schlafen.

  • langsam an weihnachtsgeschenke denken und rumtüfteln.

  • wurst scheibchenweise beim fleischer kaufen und dabei zusammenstellen, was ich wirklich mag und möchte. dann muss ich nicht so lange immer ein und dieselbe wurstsorte essen.

  • mein kleiner süßer adventskalender im postkartenformat und mit bildchen, mit einem motiv von fritz baumgarten.

  • stricken mit wunderschöner wolle, die letzte von www.zschopau-wolle.de

  • meine gedanken bewusst lenken, zum beispiel nach hanoi. ich bin mir sicher, es funktioniert.

  • ich habe gelernt, dass ich auf mich und mein bauchgefühl achten muss. dass ich auf meine bedürfnisse zuerst schauen muss. erst dann kann ich kraft für andere aufbringen, ohne dabei zu viel energie zu verlieren.

  • die aussicht auf ganz bald stattfindendes adventsschmücken in meiner wohnung.

  • ein buch hat es geschafft, mich endlich wieder zum lesen zu bringen!

  • meine ziele ganz fest im blick haben. ich hätte nie geglaubt, dass ich mir meiner sache so sicher bin. ja, ich weiß genau, was ich will.

drei wochen.

Mittwoch, 3. November 2010

intensives leben des alltags

[essen kochen mal anders]

[gemütliches stricken bei apfelstrudel und kakao]

vorrangig hoch- und wohlgefühle

[atemberaubende ausblicke über die sächsische schweiz]

glücksmomente, soweit das auge reicht

[herbst pur, vom kipphorn aus]

überraschungen und lachen

[habe noch nie so etwas schönes gesehen. ein traum?]

wärme

[angeln und stricken. wunderschöne schafwolle aus estland]

neue erfahrungen

[aufbruchsstimmung in der wurzelboofe]

nachdenken und -fühlen

[ohne worte]

die zukunft fest im blick, das hier und jetzt auf den lippen, vergangenes im herzen

[zu zweit durch breslau]

ich bin zufrieden, motiviert und kann den herbst genießen. graue tage sind bunter, die gedanken tiefer, empfindungen stärker. ein frostiger morgen verliert an kälte. kurzum: es geht mir unglaublich gut! :-)

[manu-faktur]

es klingt kitschig, ich weiß. doch dies beschreibt mein momentanes inneres so perfekt, wie es worte eben können.

arbeitend, genießend und liebend,

manu
[die boofe am teufelsturm]

"wer sich selbst und allein verwirklichen will, der baut sich nur ein eigenes gefängnis.
wir sind nicht herren der natur, sondern nur ihr teil."
(richard von weizsäcker)

grenzen...

Mittwoch, 22. September 2010

strahlend blauer himmel, sonnenschein, angenehme temperaturen...und halsschmerzen. klingt so banal, ist aber echt nicht lustig, denn halsschmerzen können soo schlimm sein. echte schmerzen eben.

was mir aktuell hilft, wenn der körper grenzen setzt, und nicht nur gegen die halsschmerzen:

1. hühnersuppe kochen. einen abend diesem wohltuenden essen widmen. geht ganz einfach.
man nehme hühnchenfleisch (mit knochen, ich nehme keulen, ein ganzes huhn wäre zu viel für mich), suppengrün (möhren, lauch, sellerie, petersilie), schäle möhren und wasche den rest, dann in 2-3 liter wasser werfen. schöne musik anschalten und so ein stündchen kochen lassen. natürlich salz und pfeffer dazu! schließlich die großen teile rausfischen, kleinschneiden und wieder reinwerfen. und dieses wärmende gefühl in hals und bauch genießen...kostet nicht viel, nur etwas zeit. und die belohnung ist umso größer :-)


2. die neue selbstgestrickte mütze ausführen, bei einem abendlichen spaziergang im plauenschen grund.

3. am besten noch von einer lieben freundin ein tolles geschenk bekommen, in meinem fall als entlohnung für einen kurzfristigen 'modeljob' zwei knallbunte, handgefärbte wollstränge von claudia wollgewandt.
sie bringt demnächst die neue ausgabe ihrer zeitschrift heraus, und ich werde darin auch ein paar ihrer projekte präsentieren. eine ehre für mich :-)

was bestimmt nicht hilft: stress, reden, lärm.
deshalb einen tag auszeit nehmen, in ruhe in die bibliothek gehen, die bücherstapel abarbeiten, wenig sprechen, kaffee trinken, positiv denken. das ziel fest vor augen.

mein körper im speziellen falle wird erst zur ruhe kommen und wieder völlig gesund sein, wenn geist und seele es sind. in zwei wochen ist es endlich soweit :-)

grüße aus der slub, meiner haus- und heimbibliothek. besonders nach russlandia.

das manu :-)

was bisher geschah...

Montag, 13. September 2010

...beendigung des studiums.

...glückseligkeit.


...trauer um altes, liebgewonnenes. tränen.


...neuer mut. mir selbst den rücken stärken, aber auch immer wieder hilfe erfahren. (danke an dieser stelle allen beteiligten!)


...ein umzug.


...lustlosigkeit. wochenlanges wohnen im chaos, dann endlich antrieb, wohnlich-machen.


...auseinandersetzung mit entfernungen, zeitzonen, ungeduld.


...beginn der nächsten prägenden erfahrung: fsj in einem heilpädagogischen kindergarten.


...antrainieren von mehr geduld, steigerung stück für stück.


...umstellung des tagesrhythmus' und erkenntnis, dass frühes aufstehen zwar müde macht, aber auch glücklicher.


...intensive analyse von gedanken und gefühlen, verbessertes nachdenken über mich selbst und andere. überhaupt verstärktes nachdenken.


...genügsamkeit ansteigend, vertrauen auch.



das waren viele worte. ich hab sie nicht gezählt, aber das sind in kurzer form die ereignisse der letzten anderthalb monate...man könnte sagen, es ist einiges passiert. umwälzungen haben sich vollzogen. ich bin gestärkt daraus hervorgegangen, nachdem ich diverse tiefs durchlaufen habe. am ende scheint wieder die sonne, ich habe zuversicht gewonnen :-)

nun ein paar bildliche zusammenfassungen besonderer ereignisse, bei denen ich die kamera dabei hatte:


1. urlaub in den niederlanden anfang august



2. umsehen in der neuen wohnumgebung, altplauen



3. spontaner spaziergang auf dem alten annenfriedhof in dresden



4. sonntagsausflug mit sarah ins kloster altzella...



...und anschließendes rudern auf dem schlossteich in grillenburg.



auch gestrickt habe ich zwischendurch immer wieder, allerdings nichts davon wirklich vernünftig fotografiert. bis auf diese stulpen natürlich (unschlagbar, die kombination mit der schlüsselanhänger-socke):



die quintessenz der letzten wochen: alles wird gut.

mit einem hoffnungsvollen blick nach vorn und diesem letzten bild aus altzella verabschiede ich mich in einen nahenden neuen arbeitstag hinein.



das manu :-)